
Einführung
Wir haben diesen IP65-zertifizierten, wasserdichten Infrarotheizer für Orte entwickelt, an denen eine Beheizung kaum möglich ist – also für Außenbereiche und feuchte Räume, in denen herkömmliche Konvektionsheizungen nicht ausreichen. Es handelt sich dabei um eine Infrarot-Halogenlampe, die bereits beim Einschalten starke Strahlungswärme abgibt.
Man kann sie beispielsweise in Umkleideräumen, Laderäumen oder geschützten Arbeitsplätzen einsetzen – überall dort, wo es kalt und windig ist. Der Vorteil: Die Menschen können schnell wieder ein angenehmes Klima genießen, ohne dass das gesamte Heizsystem des Gebäudes erneuert werden muss.
Leistung, Spannung sowie die wichtigen Spezifikationen
Bei der Infrarotheizung kommt es auf eines an: starke und schnelle Wärmeabgabe. Wir haben die elektrische Konstruktion so gestaltet, dass maximal viele Wärmeenergien auf einer kleinen Fläche freigesetzt werden können.
Je nach Modell arbeitet die Lampe mit Standardindustriesspannungen – meist 230 V oder 400 V. Dadurch kann die Lampe direkt in die bereits vorhandenen Anschlüsse eingestöpselt werden, egal ob es sich um Einphasen- oder Dreiphasenanschlüsse handelt. Keine zusätzlichen Transformatoren nötig.
Die Leistung wird so gewählt, dass die Wärme genau dort abgegeben wird, wo sie am benötigtsten ist. Industrielle Modelle haben eine Leistung von mehreren Kilowatt, doch die Wärme wird auf einen bestimmten Bereich konzentriert, sodass der Strahl genau auf das Ziel gerichtet ist.
Achtung: Je höher die Leistung pro Zoll ist, desto höher ist auch die Oberflächentemperatur sowie der thermische Stress. Deshalb müssen die umliegenden Materialien in der Lage sein, diese Strahlungswärme zu bewältigen – und die Steuerungsverkabelung muss ebenfalls für solche Bedingungen geeignet sein.
Ausstattung und Haltbarkeit
Im Kern befindet sich eine Quarztube, die mit Halogen gefüllt ist. Quarz kann hohe Temperaturen aushalten und verformt sich nicht durch thermische Belastungen. Das Halogengas sorgt dafür, dass der Glühfaden stabil bleibt und die Lampe nicht vorzeitig dimmt.
Auf der Innenseite der Tube befindet sich eine reflektierende Schicht, die dazu dient, die Infrarotenergie besser zu lenken. Dadurch wird die Effizienz erhöht und weniger Energie geht verloren.
Für Außen- und feuchte Bereiche sorgt die IP65-Zertifizierung dafür, dass Regen und Staub nicht eindringen können. Allerdings bedeutet das auch, dass die Innenseite der Lampe heißer wird. Deshalb werden die Endkappen und Dichtungen besonders darauf ausgelegt, auch unter hohen Temperaturen zu funktionieren.
Was die Verbindungen angeht, so wurde auf Praktikabilität geachtet. R7s sind gängige doppelte Kontakte, die den Strom sicher leiten. Somit kann die Lampe einfach in Standardgeräte eingebaut werden. Falls eine stärkere Verbindung erforderlich ist, eignen sich SK15-Verbindungen – sie sind widerstandsfähig gegen Vibrationen und lösen sich nicht versehentlich im industriellen Einsatz ab.
Wie es in der Praxis aussieht
Dieser Heizer wurde für Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit entwickelt. Die Strahlungswärme breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus – dadurch spüren Menschen, Hände und sogar die Oberflächen von Geräten die Wärme fast sofort.
In kalten Umkleideräumen bedeutet das, dass man sofort ein angenehmes Klima hat, ohne auf die Zirkulation der Luft warten zu müssen – und ohne den ganzen leeren Raum über dem Boden zu heizen.
Für Ingenieure bedeutet das eine einfache Installation: Man braucht nur die Lampe einzubauen und weiterzumachen. Die IP65-Zertifizierung bedeutet außerdem, dass die Lampe direkt an dem Ort platziert werden kann, wo sie benötigt wird – ohne zusätzliche Schutzgehäuse. Die kompakte Form der Lampe ermöglicht es zudem, sie in engen Bereichen einzusetzen, wo herkömmliche Heizgeräte nicht passen.
Hinweise zur Installation
Da es sich um eine Strahlungsheizung handelt, muss man auf die Sichtlinien und Abstände achten. Die Lampe sollte so montiert werden, dass die Wärme genau dorthin geleitet wird, wo sie benötigt wird. Sie sollte außerdem von brennbaren Materialien ferngehalten werden. Zudem muss die Schutzelektronik der Strombelastung entsprechend ausgelegt sein. Wenn alles richtig eingestellt ist, liefert die Lampe konzentrierte Wärme – und ist gleichzeitig stark genug, um auch unter feuchten, extremen Außenbedingungen zu funktionieren.