
Wenn der Ofen in Betrieb ist, übernimmt die Steinheizelemente die Hauptaufgabe bei der Wärmezufuhr von unten. Doch auch die obere Schicht des Teigs benötigt direkte Strahlungswärme, damit die Kruste schnell austrocknet. Ohne diese Wärme dauert das Backen länger, der Teig dehnt sich übermäßig aus und die Oberfläche wird blass. Die 110-Volt-Infrarotlampe wurde genau dazu entwickelt – sie liefert gezielte Wärme genau dort, wo die Kruste entsteht.
Was wirklich wichtig ist
Wir haben diese Lampe um einen Quarzkern sowie ein Kurzwellen-Infrarotprofil gebaut – dadurch kann die Wärme effektiv in den Teig eindringen und die Oberfläche schnell trocknen lassen. Die 110-Volt-Spannung sorgt dafür, dass die Lampe mit herkömmlichen Ofenmodellen kompatibel ist. Zudem passt ihre kompakte Form perfekt in die Reflektorgehäuse – dadurch geht die Energie dorthin, wohin sie soll, nämlich nach unten – anstatt verschwendet zu werden.
Die Lampe erreicht bereits nach wenigen Sekunden ihre volle Leistungskraft, sodass man die gewünschten Temperaturen ohne Warten erreichen kann. In der Praxis bedeutet das, dass man kürzere Backzeiten nutzen kann und dennoch die gewünschte Farbe sowie Knusprigkeit erzielen kann.
Warum das in einem Deckofen funktioniert
Im Deckofen sorgen die Steinheizelemente für Wärme von unten. Die Infrarotlampe ergänzt dies durch Strahlungswärme von oben – dadurch entsteht eine gleichmäßigere Hitzeverteilung im Teig. Dadurch gibt es weniger blassere Stellen in der Mitte sowie weniger übergebratene Ränder.
Außerdem wird die Erwärmung des Ofens schneller wiederhergestellt, da die Lampe nur dann erhitzt wird, wenn sie benötigt wird – anstatt dass allein auf langsame Konvektion gesetzt wird. Dadurch bleibt die Qualität des Gebäcks konstant, egal ob es sich um die erste oder die letzte Schicht handelt.
Die Details, die den Unterschied machen
Die Installation ist einfach – doch die richtige Passform ist entscheidend. Überprüfen Sie vor dem Kauf die Tiefe des Reflektors sowie den Typ des Sockels. Ein zu flaches Gehäuse kann dazu führen, dass die Lampe ungeschützt bleibt und ungleichmäßige Hitzezentren entstehen.
Infrarotlampen werden in kurzer Entfernung sehr heiß – halten Sie daher immer die vorgegebenen Abstände ein und berühren Sie den Quarzkern nicht mit bloßen Händen. Wenn die Lampe richtig im Ofen installiert ist, ist sie eine praktische Lösung, um die Kontrolle über das Backverfahren zu verbessern und eine konstante Qualität zu gewährleisten.