
Im Betrieb ist die Geschwindigkeit groß – bis der Heiztunnel für die Vorformen anfängt, jeden verstrichenen Moment Stillstand zu bestrafen. Wenn die Leistung des Infrarotemitters schwankt, entstehen unregelmäßige Wanddicken, Probleme bei der Kristallisation sowie ständige Alarmsignale vom Formenmaschine. Wir haben die Heizgeräte Top 800 PET entwickelt, um dieses Risiko zu beseitigen und eine zuverlässige Heizleistung zu gewährleisten – von Lauf zu Lauf.
Was wirklich wichtig ist: Es handelt sich um Infrarotheizmodule, die direkt in den Heiztunnel eingebaut werden können. Sie sind in Halogen-, Quarz- und NIR-Versionen erhältlich. Jedes Modul entspricht den elektrischen und mechanischen Standards des Herstellers: Nennspannung, genaue Leistungsstärke sowie die richtige Länge und Dicke der Lampe. Die Anschlüsse passen zu denen, die bereits auf der Maschine vorhanden sind – R7-Anschlüsse, geformte Steckdosen sowie spezielle Stecker des Herstellers. Dadurch kann man den Heizstrahler austauschen, ohne den Heiztunnel neu verkabeln zu müssen. Die Materialien wurden wegen ihrer Widerstandsfähigkeit gegen thermische Schocks sowie ihrer Stabilität ausgewählt. Jedes Heizgerät wird gemäß einem präzisen Qualitätsstandard überprüft: Widerstand, Isolierung und Konstanz der Leistung.
Der Vorteil: Die Vorformen müssen schnell erwärmt werden und dabei eine konstante Temperatur behalten. Unsere Heizgeräte reagieren schnell und sorgen dafür, dass die Temperatur im gesamten Heiztunnel gleichmäßig bleibt. Dadurch bleibt die Produktionszeit stabil und es entstehen weniger Ausschusswaren.
Das bedeutet weniger Ausschusswaren, weniger Energieverschwendung durch erneutes Erwärmen sowie eine längere Lebensdauer der Lampen zwischen den Änderungen. Auf Maschinen von Sidel, Krones, SIPA, Husky, SACMI und Nissei ASB funktionieren diese Heizgeräte zuverlässig – ohne dass man jedes Mal die ganze Heizanlage neu einstellen muss.
Ein paar praktische Hinweise vor dem Austausch: Die Installation ist einfach, doch man muss die Ausrichtung der Lampe an die Geometrie des Reflektors der Maschine anpassen. Wenn man die Polarität ändert, verschiebt sich die Heizzone – dadurch wird die Gleichmäßigkeit der Temperatur beeinträchtigt.
Prüfen Sie außerdem die Spannung und Toleranzen am Terminalblock. Schwankungen in der Spannung oder abgenutzte Kontakte können dazu führen, dass ein eigentlich funktionierendes Heizgerät nicht richtig funktioniert.
Und wenn man von Halogen-Heizung auf NIR-Heizung wechselt, sollte man mit etwas unterschiedlichem Aufwärmverhalten rechnen. Stellen Sie die PID-Einstellungen einmal ein und belassen Sie sie anschließend unverändert.